Corona und Veranstaltungen
Corona - alles ist anders! Nicht alles kann wie angegeben stattfinden. Bitte fragen Sie im Gemeindebüro nach!
Losung für heute
Der HERR lässt sein Heil verkündigen; vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.
Psalm 98,2

Als Barnabas und Paulus in Antiochia angekommen waren und die Gemeinde versammelt hatten, berichteten sie, was Gott alles durch sie getan und dass er allen Völkern die Tür zum Glauben aufgetan habe.
Apostelgeschichte 14,27

Beschenkt werden durch Erinnerung Gemeinschaft

Gemeinsame Mahlzeiten in großem Kreis sind immer etwas Besonderes. Das merken wir auch, wenn wir einige Male im Jahr nach dem Gottesdienst gemeinsam im Gemeindehaus essen. Viele bringen etwas mit, der Tisch ist reich gedeckt, alle werden satt.
Bei einem solchen gemeinsamen Mahl hat auch das Abendmahl seinen Anfang: Jesus isst zum letzten Mal mit seinen Jüngern zusammen ein Festmahl, das Passahmahl, das zur Erinnerung an Gottes Befreiung des jüdischen Volkes aus der ägyptischen Sklaverei jedes Jahr gefeiert wird. Es ist der Tag vor seinem Tod am Kreuz. Plötzlich sagt er zu den Jüngern, dass das Brot und der Wein, den sie da miteinander zu sich nehmen, für sie in Zukunft eine neue Bedeutung erhalten wird: Beides soll sie erinnern an das, was ihm am nächsten Tag widerfahren wird und was er für sie und alle Menschen erleiden wird, seine Kreuzigung. Er bezeichnet das Brot als seinen Leib und den Wein als sein Blut, die er durch seinen Tod geben wird, um einen neuen Bund zwischen Gott und den Menschen zu ermöglichen. Gott selbst erleidet in seinem Sohn Jesus Christus die Strafe für alles, was gegen seinen Willen ist und die Menschen von ihm trennt. Ihre Lieblosigkeit, ihre Überheblichkeit, ihren Ungehorsam, ihre Gewaltbereitschaft, kurz: Ihre Sünde.
Durch die Auferweckung Jesu an Ostern zeigt Gott, dass er auch Herr über den Tod ist. Jesus geht zum Vater und verspricht auch seinen Jüngern und allen, die es sich schenken lassen, ewiges Leben bei Gott.
Wenn nun die Jünger damals und wir heute auf Geheiß Jesu, das Abendmahl gemeinsam feiern, nehmen wir mit Brot und Wein das, was Jesus für uns ermöglicht hat, in uns auf. Wir haben Gemeinschaft mit ihm in seinem Tod und seiner Auferstehung.
Meine Aufgabe in diesem Artikel war es, darüber zu schreiben, wie ich die Teilnahme am Abendmahl selbst empfinde. Das konnte ich nur mit einer kurzen Erklärung dessen tun, was das Abendmahl für mich überhaupt für eine Bedeutung hat.
Es ist für mich einerseits ein Erinnerungsmahl an Jesu Tod, aber indem ich Brot und Wein in mich aufnehme, habe ich auch enge Gemeinschaft mit ihm und dem Vater und erfahre mich dankbar als unbedingt geliebtes Kind Gottes, der alles Nötige getan hat, damit ich (und wir alle, wenn wir es denn wollen), wie Jesus, nach meinem irdischen Tod bei ihm leben darf.
Aber auch die Gemeinschaft, die wir als Gemeinde haben, die den Friedensgruß austauscht, im Kreis um den Altar steht, gemeinsam Brot und Wein empfängt und die dann durch einen Händedruck die Verbundenheit nochmals bekräftigt, ist mir sehr wichtig und macht mich froh. Und ich vermisse sie in Coronazeiten.
Also, was empfinde ich beim Abendmahl? Große Dankbarkeit und Freude an der Gemeinschaft mit Gott und den Menschen.
Ingrid Wienss
Kalender

27.09.2020 | Uhr

27.09.2020 | 10:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen (Saal)

30.09.2020 | 20:00 Uhr
Evangelisches Gemeindehaus Anhausen

02.10.2020 | 20:00 Uhr
Ort nach Absprache

 
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