Losung für heute
Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!
Psalm 112,1

Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
1.Petrus 2,24-25

Können und wissen wir zu viel, um noch an Gott glauben z u können?

Anna Vogt
Schaue ich mich in meinem Umfeld so um, – mal abgesehen von der Gemeinde, – sind es eher wenige, die an Gott glauben. Wenn ich dann mal nachhake warum, werde ich von vielen belächelt: Gott? Das ist ja ungefähr so, wie noch an den Weihnachtsmann zu glauben. In der heutigen Gesellschaft braucht man doch keinen Gott mehr. Dafür wissen und können wir zu viel. Das ist meist der Unterton der Aussagen. Ich habe das Gefühl, dass die meisten vor allem an sich selbst glauben. Und wie oft bekommt man ja auch durch die Medien mitgeteilt, dass das der richtige Weg ist. Man muss nämlich stark sein um mit den anderen mithalten können. Und zugeben zu müssen, dass man in etwas nicht so gut ist, geht schon mal gar nicht! Wer dagegen an sich selbst glaubt und sich genug anstrengt, kann alles erreichen, Erfolg im Beruf haben und sportlich aussehen. Also Hauptsache man glaubt an sich, oder nicht?
Ich finde nicht. Denn wenn wir mal ehrlich sind, ist es total schwer und ermüdend die ganze Zeit alles aus sich herauszuholen. Mir ging das oft genug auch so. Wenn ich auf eine Herausforderung gestoßen bin, wie erst kürzlich eine Prüfung, habe ich als erstes gedacht: Das schaffst du schon, du musst nur hart arbeiten. Erst gelingt es mir immer noch ganz gut, daran zu glauben, aber dann muss ich jedes Mal erkennen, dass ich doch nur menschlich bin. Ich mache Fehler und brauche Hilfe. Ich kann das gar nicht alleine schaffen, auch wenn ich noch so fest daran glaube und mir Mühe gebe. Dazu habe ich gar nicht die Kraft. Ich fühle mich von außen unter Druck gesetzt durch die Erwartungen der anderen und vor allem durch meine eigenen Erwartungen. Ein gesundes Selbstvertrauen ist das eine, aber meine Hoffnung und den Glauben ausschließlich auf das eigene Können zu setzen, hat mich nicht weitergebracht.
Ganz anders als der Glaube an Gott. In der Bibel finden sich viele Stellen dazu, was wir alles dazugewinnen, wenn wir an IHN glauben. Besonders beeindruckend finde ich die Verse 8 und 9 aus Kapitel 2 des Epheserbriefes: „Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft – Gott hat es geschenkt – nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann.“ Es hilft uns also gar nicht weiter, zu denken, dass wir immer alles selber schaffen können oder müssen. Es kostet nur Kraft. Aber einer hat die Kraft, um Wunder zu bewirken. Warum also fragen wir ihn nicht einfach z. B. im Gebet? Die Kraft, alles zu erreichen, kann nur von Gott kommen. Seitdem ich das weiß, ist es viel einfacher geworden, eine Herausforderung zu überstehen. Mein Vater im Himmel wird mir die nötige Kraft dazu geben.
Anna Vogt
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