Losung für heute
Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!
Psalm 112,1

Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
1.Petrus 2,24-25

Ich habe die Geschichten geliebt

Und das möchte ich den Kindern heute auch mitgeben

Zu unserem Gemeindebriefthema „Verantwortung“ habe ich die jüngsten Mitarbeiterinnen des Kindergottesdienstes um ein Gespräch gebeten. Vier Teenies konnten sich die Zeit zum geplanten Termin nehmen. Annouschka, Marie, Noemi und Paulina. Es war eine fröhlich-ernsthafte Runde, die mich sehr beeindruckt hat. Warum? Lesen Sie selbst.
Wie hat es angefangen?
Wir sind ja ganz lange im Kindergottesdienst gewesen, dann waren wir zu alt. Den Teeniegottesdienst gab es nur einmal im Monat. Der 10-Uhr-Gottesdienst war noch nichts für uns. Es ist ein richtiges Loch entstanden. Wir sind wieder in den Kindergottesdienst zurückgegangen. Aber wir gehörten nicht mehr dazu. Und dann hat Erika Fackert gefragt, ob wir nicht mitarbeiten wollten. So sind wir dann als Gruppe in die Mitarbeit eingestiegen. Eigentlich war es ein fließender Übergang.
Was macht Freude?
* Ich sehe, dass die Kinder Spaß haben. Wenn wir zum Beispiel die Geschichten in unterschiedlichen Variationen erzählen. Mal als Theater, mal mit Puppen oder aus der Sicht einer Person, so dass die Kinder die Geschichte nicht immer sofort erkennen können. Wir haben sogar mal mit Gummibärchen die Schöpfungsgeschichte erzählt.
* Es ist schön, wenn man die Kinder im Glauben wachsen sieht.
* Schon erstaunlich, was die Kinder mitnehmen. Man denkt, sie hören gar nicht zu, und beim nächsten Mal wissen sie dann noch so viel!
* Dass wir den Kindern etwas weitergeben können, dass sie das alles kennenlernen und dazugehören. Schließlich sind sie die Zukunft unserer Gemeinde.
* Ja, dass sie Freude daran haben – und Lust an allem was mit Gott, dem Glauben und der Bibel zusammenhängt. Wir spielen und singen und basteln gerne.
Ist es auch mal anstrengend?
Da lachen sie alle.
* Ja!! Manchmal ist es auch anstrengend. Wenn einige Kinder so unruhig sind und gar nicht zuhören können. Oder überhaupt keine Lust haben und dann auch stören.
* Es ist nicht einfach, sich auf die unterschiedlichsten Kinder einzustellen, sie zu motivieren ist eine große Aufgabe. Da lernen wir sehr viel von den erfahrenen Mitarbeiterinnen.
* Man muss die Kinder auch immer wieder anspornen – und den richtigen Ton dabei finden.
* Ja, zum Beispiel: Wer singt das Lied heute besser, die Jungs oder die Mädchen (lachen) Inzwischen haben die Jungs beim Singen kräftig aufgeholt!
Wie bereitet ihr Euch vor?
In der großen Gruppe treffen wir uns meist nach den Ferien um zu überlegen, welche Themen wir in der nächsten Zeit behandeln wollen – wer mit wem und an welchen Sonntagen den Kindergottesdienst zusammen macht. Wir treffen uns dann regelmäßig in dieser kleinen Gruppe, planen die einzelnen Gottesdienste. Welche Spiele, Lieder passen zu den Geschichten, die wir erzählen, wie wir die Geschichte gestalten und welche Kreativangebote wir nutzen wollen.
Es macht viel Freude, aber auch Arbeit. Vor allem jetzt in der Vorbereitungszeit für Weihnachten und das Krippenspiel. Wir wollen die Weihnachtsgeschichte aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Kindern erleben. Wir haben sie schon mal aus der Sicht des Esels oder eines Raben erzählt. Es soll ja nicht langweilig und immer dasselbe für die Kinder sein.
Was „bringt“ euch persönlich diese Arbeit?
* Toll ist, dass die Kinder andere Fragen haben als die Erwachsenen. Sie haben einen anderen Blickwinkel, andere Ideen. Und so fängt man selber an, nochmal neu darüber nachzudenken, eine neue Sicht zu bekommen.
* Es ist so interessant für mich, die Geschichten, die wir heute erzählen, erinnern mich an die Zeit, wo wir sie selbst gehört haben. Das hab ich geliebt (allgemeine Zustimmung). Und das möchte ich den Kindern heute auch mitgeben. Ich höre sie heute anders, irgendwie erwachsener, ich denke wieder neu darüber nach.
* Wir üben und lernen, mit den Kindern umzugehen, vor allem von den anderen erwachsenen Mitarbeiterinnen die es uns vormachen.
* Es ist auch so schön zu erleben, wie die Kinder sich zu uns verhalten wie sie sich freuen, uns zu sehen.
Euer Fazit zu eurer Mitarbeit im Kindergottesdienst. Sagt doch mal jede einen Satz dazu:
Sie müssen nicht lange überlegen: „Der Kindergottesdienst schenkt Lebensfreude“. „Er lässt uns im Glauben wachsen, wenn wir es den Kindern vermitteln.“. „Es ist eine Möglichkeit etwas weiter zu geben, sein Wissen und seinen Glauben“. „Den Kindern und uns selbst helfen, im Glauben zu wachsen.“ „Es ist ein Verhältnis wie ein Freundeskreis, der zusammenwächst, zwischen den Kindern und uns“. „Der Kindergottesdienst ist ein Geben und Nehmen“.
Danke ihr Vier für dieses Gespräch, es hat Lust auf Kindergottesdienst gemacht! Da kann ich euch nur Gottes Segen für eure Arbeit und viele teilnehmende Kinder wünschen!
Beate Schaller
Der Kindergottesdienst findet während der Schulzeit jeden Sonntag von 10 bis 11 Uhr im evangelischen Gemeindehaus statt. Alle Kinder zwischen 5 und 11 Jahren sind herzlich eingeladen! Das Kindergottesdienst-Team freut sich auf dich!
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