Losung für heute
Wohl dem, der den HERRN fürchtet, der große Freude hat an seinen Geboten!
Psalm 112,1

Durch seine Wunden seid ihr heil geworden. Denn ihr wart wie irrende Schafe; aber ihr seid nun umgekehrt zu dem Hirten und Bischof eurer Seelen.
1.Petrus 2,24-25

Interview

Gott kennt meine Zweifel, das hilft mir

Thomas Letschert und Thomas Hofmann
Michel Hofmann wohnt im Forsthaus an der Braunsburg und ist 29 Jahre alt. Er ist in unserer Gemeinde im Presbyterium aktiv, unter anderem in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit sowie Gemeindediakonie.
Michel, wie bist Du mit dem Glauben in Kontakt gekommen?
Ich bin von zu Hause aus nach christlichen Werten erzogen worden. Ich bin aber nicht als Baby getauft worden, meine Eltern wollten, dass ich das mal selbst entscheiden kann, was ich auch getan habe.
Seit wann lebst Du ein Leben in der Beziehung mit Gott?
Da gibt es kein festes Datum, es war eher ein Prozess. Ich bin in Kontakt mit anderen Christen gekommen und habe viele Gespräche geführt. Durch sie habe ich immer mehr von der Bibel verstanden und habe darüber nachgedacht. Ich habe mich für den Glauben interessiert und gleichzeitig habe ich auch Erfahrungen mit Gott gemacht.
In unserer Jahreslosung steht: Ich glaube, hilf meinem Unglauben. Hast Du auch manchmal Zweifel am Glauben und wenn ja, wann?
Ja, ich habe auch manchmal Zweifel. Sie kommen bei mir aber nicht durch zum Beispiel eine Diskussion oder ein wissenschaftliches Thema. Auch ein Gespräch mit Atheisten hat mich bisher nicht erschüttert. Vielmehr sind es die persönlichen Dinge, die mich beschäftigen: Wie sieht meine Zukunft aus? Hat Gott einen Plan für mich? Wenn ich keinen Plan für mich erkennen konnte, dann habe ich mit der Zeit manchmal auch Gottes Existenz in Frage gestellt.
Wie sieht dann dein Zweifeln aus?
Ich versuche Gott aus meinen Gedanken zu verdrängen und mich abzulenken oder auf etwas anderes zu fokussieren. Ich versuche damit erstmal etwas Abstand zu gewinnen Gras über die Sache wachsen zu lassen.
Holst Du dir, wenn die Zweifel in dir groß werden Hilfe oder Rat?
Am Anfang kann ich das nicht. Nach einer Weile merke ich, wie ich meine Zweifel auch Gott im Gebet vorbringe und mit ihm hadere. Ich dachte dabei bisher, wie kann ich jemanden anklagen, wenn ich nicht an seine Existenz glaube. Da habe ich das Gefühl gehabt, Gottes Beistand zu spüren, der sagt, dass Gott meinen Zweifel kennt. Das hat mir geholfen. Später kann ich meinen Zweifel auch mit anderen besprechen, aber es dauert seine Zeit. Mit einem gewissen Abstand kann ich wieder beten und lerne wieder zu vertrauen und kann auch mit eng vertrauten Menschen darüber reden und beten.
Vielen Dank für deine Offenheit und das gute Gespräch. Ich wünsche Dir Gottes reichen Segen für die Zukunft.
Das Gespräch mit Michel Hofmann führte Thomas Letschert.
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