Corona und Veranstaltungen
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Losung für heute
Der HERR lässt sein Heil verkündigen; vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.
Psalm 98,2

Als Barnabas und Paulus in Antiochia angekommen waren und die Gemeinde versammelt hatten, berichteten sie, was Gott alles durch sie getan und dass er allen Völkern die Tür zum Glauben aufgetan habe.
Apostelgeschichte 14,27

Glauben – wo unsere Ewigkeit beginnt!

Gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar aus unserer Kirchengemeinde erlebten wir im vergangenen Spätsommer schöne Tage auf einer deutschen Hochseeinsel.
Die Faszination des Meeres ergreift uns immer wieder ganz neu: Woher stürmt plötzlich der ungeduldige Wind und will die Kleider vom Leib zerren? Wo hinein versinkt die glutrote Sonne nach einem wolkenlosen Tag am Ende des Horizontes?
Meine Blicke schweifen über die scheinbare Unendlichkeit des Meeres. Plötzlich fühle ich mich selbst so klein, gebunden an das für meine Augen Erfassbare. Es stellt sich die Frage: Befindet sich dort im Unsichtbaren nicht noch eine viel größere Dimension als ich es erahne?
Und wieder wird mir ganz deutlich: Es gibt viel mehr als ich in meinem Sein begreifen und erfassen kann. Nicht mit all meinen Sinnen, mit meiner Vernunft, mit meinem Verstand: Staunend schaue ich auf das Wunder des Lebens, welches mich umgibt.
Das Wunder des Lebens, und ich bin ein Teil davon. Als ein Geschenk habe ich es erhalten, ein Geschenk, welches sich in seiner Fülle in mir entfalten möchte.
Doch stellt sich mir dann die Frage: Welchen Sinn hat dieses erfüllte Leben in der Begrenztheit meiner Zeit? Ist nicht alles nur eine Illusion, alles Erleben, welches meine Hände durchfließt, ohne es festhalten zu können?
Die Apostel des Neuen Testamentes waren drei Jahre mit Jesus unterwegs. Sie haben ungeheuerliche Dinge mit Jesus erlebt. Oft waren sie vor Staunen ziemlich sprachlos. Dieser Jesus, der sich selbst als das Brot bezeichnete, welches von Gott gekommen ist und das ewige Leben gibt (Joh. 6,51). Dieser Jesus wird trotz seiner Worte als Aufrührer getötet. ER, der scheinbar das ewige Leben gibt, wird hingerichtet und verblutet am Kreuz.
Und Jesus lässt die Apostel, seine Jünger, in ihrer Angst und Einsamkeit zurück. Ohne Hoffnung, in Traurigkeit und Angst vor Verfolgung. Drei Tage lang.
Doch dann bricht der Ostermorgen an. Gottes Ewigkeit wird sichtbar. Jesus tritt als der Sohn Gottes aus der Dunkelheit des Todes hervor. Und er begegnet wieder den Menschen, die ihn vor seinem Tod in Liebe begleitet haben. Aber er begegnet ihnen nun nicht mehr als Mensch aus Fleisch und Blut, nein, er begegnet ihnen als der auferstandene Christus in seiner Göttlichkeit und seiner göttlichen Liebe.
Und so wendet er sich nun seinen Jüngern zu. Die ihn vor lauter Angst nicht mehr kennen wollten. Und er stellt ihnen die Frage: Hast du mich lieb? Und indem die Jünger neu ja zu Jesus sagen, werden sie wieder in seine göttliche Gemeinschaft aufgenommen.
Und das ist das Wunderbare an Ostern: Bis heute werden wir von dem auferstandenen Jesus gefragt: Hast du mich lieb? Willst du mir dein Leben schenken und an mich glauben?
Wenn wir diesen Schritt hin zu Jesus wagen, beginnt heute schon im Glauben unser Leben in der Ewigkeit Gottes. Und viele Dinge bekommen eine neue Perspektive.
Gott, unser Vater, wartet auf uns!
Willi Gebhardt
Kalender

27.09.2020 | Uhr

27.09.2020 | 10:00 Uhr
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