Losung für heute
Wasche dein Herz von der Bosheit, auf dass dir geholfen werde. Wie lange wollen bei dir bleiben deine heillosen Gedanken?
Jeremia 4,14

Johannes sprach: Bringt also Früchte, die der Umkehr entsprechen!
Lukas 3,8

Dank für Spenden

Über 40.000 Euro für Dachsanierung gespendet

Es ist schon überwältigend, wie viele Spenden für die Sanierung der Kirchendecke bei der Kirchengemeinde eingegangen sind. Allein bis zum 1. Februar spendeten über 130 Spenderinnen und Spender eine Summe von insgesamt 40.705 Euro. An dieser Stelle möchte ich allen, die unserem Spendenaufruf gefolgt sind, von ganzem Herzen danken. Mit einem solch großen Zuspruch hatten wir, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Vergelt’s euch Gott!
Als wir Ende März 2020 die Kirche schließen mussten, da die Statiker ernsthaft damit rechneten, dass Paneele von der maroden Kirchendecke herabstürzen, waren wir erst einmal schockiert. Sehr lange dauerten die Untersuchungen am Gebälk der Kirche. Und genauso lange dauerte es, bis tragfähige Lösungen für die Sanierung gefunden waren. Es mussten Genehmigungen eingeholt und Gespräche mit der Denkmalbehörde geführt werden. Dann mussten wir noch einmal Monate warten, bis die am günstigsten bietenden Fachfirmen Anfang Januar mit den Arbeiten endlich beginnen konnten. Erfahrene Handwerker sind heute eben sehr gefragt.
Marode Stellen der vermutlich 800 Jahre alten Deckenbalken wurden entfernt, durch neues Eichenholz ersetzt bzw. verstärkt. Auch musste ein Teil der Bruchsteine im Deckenbereich durch neue ersetzt werden. Dazu kamen und kommen viele kleinere Arbeiten, die im Zuge der Deckensanierung zusätzlich erledigt werden mussten.
An dieser Stelle sei auch den beteiligten Handwerkbetrieben, den Statikern und Holzschutzfachleuten, der kirchlichen Verwaltung und der Denkmalpflege herzlich gedankt. Ein besonderer Dank kommt unserem Architekten Kurt Reinboth zu, der immer die vielen Fäden des Projektes in der Hand behielt.
Bei Redaktionsschluss stand leider noch nicht fest, wann die Kirche wieder für Gottesdienste benutzbar sein könnte.
Alle Zuwendungsbescheinigungen wurden versandt. Bei einigen SpenderInnen konnten wir keine Anschrift zuordnen. Sollten Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, wenden Sie sich bitte an das Gemeindebüro. Vielen Dank!
Andreas Laengner
Ein verfaultes altes Eichengebälkstück wird vom gesicherten Trägerbalken abgetrennt.
Historischer Werksteinmörtel wird abgeladen.
Das 800 Jahre alte Mauerwerk wurde teilweise abgetragen, damit man an die Trägerbalken gelangen konnte.
Der Zimmermann bereitet das Werkzeug vor, um Eichenbalken zur Sicherung an schadhafte Balken schrauben zu können.
Alle Fotos: Michel Hofmann
 
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